Sony stellt Mexikos PlayStation Store auf Peso um, und GTA 6 wird dadurch teurer

Sony hat auf seinen Support-Seiten bestätigt, dass der PlayStation Store in Mexiko künftig in mexikanischen Pesos statt in US-Dollar abrechnet. Der Store geht ab dem 18. August in die Wartung, ab dem 20. August gelten die Peso-Preise; Honduras und Nicaragua sind in derselben ersten Welle dabei. Auf dem Papier ist das ein Gewinn für die Kundschaft, die sich lange über die Zahlung in Dollar ohne ausgewiesene lokale Steuer beschwert hatte, und die mexikanische Verbraucherschutzbehörde Profeco hatte Sony genau zu diesem Schritt gedrängt.

Der Haken ist der Wechselkurs. Sony legt 20,5 Pesos je Dollar fest, deutlich über dem realen Marktkurs von rund 17,5, sodass die Umstellung im Stillen auf einen Aufschlag von etwa 20 Prozent hinausläuft. Für GTA 6 heißt das: Die Standard-Edition für 79,99 Dollar landet bei rund 1.640 Pesos, die Ultimate-Edition für 99,99 Dollar überschreitet 2.000 Pesos, mehr, als mexikanische Spieler beim gängigen Kurs zahlen würden. Es ist der zweite mexikanische Reibungspunkt rund um den Launch des Spiels innerhalb von zwei Wochen. Zwei Abgeordnete kündigten kürzlich an, Sonys Disc-Aus vor die Wettbewerbsbehörde des Landes zu bringen; diesmal geht es um den Preis im Regal, nicht um das Verschwinden des Regals. Rockstars Spiel erscheint am 19. November.

Quellen (2)